News - Corona-Krise

Aufgrund der Corona-Krise gibt es derzeit massive Einschränkungen. Um Ihre Sicherheit und die Sicherheit unserer Mitarbeiter zu gewährleisten, bitten wir Folgendes zu beachten:

  • Nehmen Sie bitte, wenn möglich, zunächst telefonisch unter 08772-96 240 mit uns Kontakt auf. Wir vereinbaren dann einen Termin für ein Gespräch, das entweder in einer unserer Filialen oder besser telefonisch stattfinden kann.
    Soweit möglich werden Dokumente, Fotos, Formulare zur Unterschrift per Email übermittelt. Ebenso können wir Ihnen Bilder unserer Särge und Urnen sowie Vorlagen für Sterbebilder und Todesanzeigen zukommen lassen.
  • Bei persönlichen Trauergesprächen bitten wir darum, die Teilnehmerzahl auf eine möglichst geringe Personenzahl zu beschränken. Personen mit Fieber oder Atemwegserkrankungen dürfen am persönlichen Gespräch nicht teilnehmen.

Es gelten für Trauerfeiern, Totengebete, Aussegnungen, Abschiednahmen sowie die Beisetzung an der Grabstätte folgende Vorgaben (Stand 03.11.2020):

  • In Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl nach der Anzahl der vorhandenen Platze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird; zwischen den Teilnehmern ist , soweit diese nicht dem in § 2 Abs. 1 Nr. 1 der 7. BayIfSMV genannten Personenkreis angehören, grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Ist dies durch geeignete Bestuhlung oder Abtrennung nicht möglich, ist von Trauerfeiern in geschlossenen Räumen abzusehen. (Auf bestimmten Friedhöfen ist grundsätzlich eine Nutzung des Leichenhauses bzw. der Aussegnungshalle nicht möglich).
  • Im Freien ist grundsätzlich zwischen Personen, die nicht dem in § 2 Abs. 1 Nr. 1 der 7. BayIfSMV genannten Personenkreis angehören, ein Mindestabstand von 1,5 m zu wahren. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird empfohlen.
  • Für die Teilnehmer gilt Maskenpflicht, solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden.
  • Es besteht ein Infektionsschutzkonzept, das die Infektionsgefahren im Hinblick auf die örtlichen Traditionen und Gegebenheiten minimiert. Dieses hat insbesondere Maßnahmen zur Einhaltung der dargestellten Vorgaben sowie zur Reinigung und Lüftung (in Gebäuden) zu beinhalten. Das Infektionsschutzkonzept ist auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

WICHTIG:
Trauerfeiern im privaten Kreis gelten als Veranstaltungen nach § 5 der 8. BayIfSMV. Diese sind nach § 5 Satz 1 der 8. BayIfSMV grundsätzlich untersagt. Für Ausnahmegenehmigungen ist § 5 Satz 2 der 8. BayIfSMV zu beachten. Zulässig ist eine Zusammenkunft des in § 3 Abs. 1 der 8. BayIfSMV genannten Personenkreises im öffentlichen Raum oder in privat genutzten Räumen.
Das heißt beispielsweise, dass den sog. Leichenschmaus nur Mitglieder aus höchstens zwei Hausständen mit insgesamt maximal zehn Personen begehen dürfen (auch in privat genutzen Räumen).

In jedem Fall sind aus infektionsschutzrechtlichen Gründen die folgenden Maßgaben zu beachten:

  • Eine Bekanntmachung des Bestattungstermins in der Presse oder in sonstiger Weise (z. B. Aushang, Pfarrbrief) hat zu unterbleiben.
  • Mikrofone sind lediglich von einer Person zu benutzen und anschließend zu desinfizieren.
  • Erdwurf und Weihwassergaben am offenen Grab sowie am aufgebahrten Sarg sind möglichst nur von einer Person (i. d. R. vom Pfarrer) durchzuführen; bei einer Nutzung der berührten Gegenstände durch eine weitere Person ist eine Desinfektion (Wischdesinfektion) durchzuführen. Dies ließe sich in der Praxis kaum bis gar nicht umsetzen. Es wird daher geraten, von Erdwurf- und Weihwassergaben abzusehen.
  • Die Türen zu Friedhof, Leichenhaus und Trauerhalle sollen während der gesamten Beerdigung geöffnet bleiben, um ein Anfassen der Türen durch die Trauernden zu vermeiden.
  • Soweit die Möglichkeit besteht, ist ein Handdesinfektionsmittelspender sichtbar aufzustellen.

Die Information der Bestattungsteilnehmer hat auf eine Art und Weise zu erfolgen, dass die Höchstteilnehmerzahl nicht überschritten wird. Das Hausrecht geht vor; überzählige Teilnehmer sind abzuweisen. Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass sich die Zahl der Gottesdienstbesucher und die Zahl der Bestattungsteilnehmer unterscheiden kann. Wir bitten Sie dabei zu bedenken, dass die Angehörigen dann zu entscheiden hätten, welche überzähligen Teilnehmer bei einer Bestattung aufgrund obenstehender Regelung abzuweisen seien. Es wird daher geraten, nur so viele Teilnehmer zu laden, dass weder bei Gottesdienst noch bei Bestattung Teilnehmer abgewiesen werden müssen.

Wir bitten um Ihr Verständnis.