News - Corona-Krise

Aufgrund der Corona-Krise gibt es derzeit massive Einschränkungen. Um Ihre Sicherheit und die Sicherheit unserer Mitarbeiter zu gewährleisten, bitten wir Folgendes zu beachten:

  • Nehmen Sie bitte, wenn möglich, zunächst telefonisch unter 08772-96 240 mit uns Kontakt auf. Wir vereinbaren dann einen Termin für ein Gespräch, das entweder in einer unserer Filialen oder besser telefonisch stattfinden kann.
    Soweit möglich werden Dokumente, Fotos, Formulare zur Unterschrift per Email übermittelt. Ebenso können wir Ihnen Bilder unserer Särge und Urnen sowie Vorlagen für Sterbebilder und Todesanzeigen zukommen lassen.
  • Bei persönlichen Trauergesprächen bitten wir darum, die Teilnehmerzahl auf eine möglichst geringe Personenzahl zu beschränken. Personen mit Fieber oder Atemwegserkrankungen dürfen am persönlichen Gespräch nicht teilnehmen.

Es gelten für Trauerfeiern, Totengebete, Aussegnungen, Abschiednahmen sowie die Beisetzung an der Grabstätte folgende Vorgaben (Stand 18.12.2020):

  • Durch die derzeit gültigen Allgemeine Ausgangsbeschränkungen gilt, dass das Verlassen der eigenen Wohnung nur bei Vorliegen trifftiger Gründe erlaubt ist.  Ein triftiger Grund ist die Begleitung Sterbender sowie die Teilnahme an Beerdigungen im engsten Familienkreis. Die Teilnahme an anderen Beerdigungen (z. B. von Freunden oder entfernteren Verwandten) ist somit nicht möglich.

    Der engste Familienkreis umfasst Verwandte und Verschwägerte des Verstorbenen im ersten und zweiten Grad sowie den Ehegatten/Lebenspartner beziehensweise  nichtehelichen Lebensgefährten des Verstorbenen. Insgesamt soll dieser Kreis nicht mehr als 25 Trauergäste umfassen.
     
  • Diese Regelung gilt für alle organisierten Zusammenkünft von Trauernden anlässlich eines Trauerfalls und damit insbesondere Trauerfeiern, ein Requiem, Rosenkranz- und Totengebete, Aussegnungen, Abschiednahmen sowie die Beisetzung an der Grabstätte. Dies gilt unabhängig davon, ob der jeweilige Teil der Beerdigung in einer Kirche, auf einem gemeindlichen oder kirchlichen Friedhof, in einem Krematorium oder etwa den Räumen eines Bestattungsunternehmens stattfindet. 

    WICHTIG: Die Regelung, die für "normale" Gottesdienste gilt, ist hier nicht anzuwenden. Selbst wenn beim Sonntagsgottesdienst mehr als 25 Personen teilnehmen dürfen, darf bei einem Gottesdienst zu einem Trauerfall (Requiem) nur der engste Familienkreis (also maximal 25 Personen) teilnehmen - auch wenn die Beerdigung oder Urnenbeisetzung zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt.

Für Trauerfeiern im engsten Familienkreis gilt außerdem:

  • Zwischen Personen, die nicht demselben Hausstand angehören, ist ein Mindestabstand von 1,5 m zu wahren.
  • Für die Teilnehmer gilt durchgehend Maskenpflicht.
  • Gemeindegesang ist untersagt.
  • Es besteht ein Infektionsschutzkonzept des Trägers der Örtlichkeit, das die Infektionsgefahren im Hinblick auf die örtlichen Traditionen und Gegebenheiten minimiert. Dieses hat insbesondere Maßnahmen zur Einhaltung der dargestellten Vorgaben sowie zur Reinigung und Lüftung (in Gebäuden) zu umfassen. Bei der Erstellung des Konzepts sind die berechtigten Interessen der Angehörigen an einer angemessenen und würdigen Durchführung der Beerdigung zu berücksichtigen. Das Infektionsschutzkonzept ist auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehorde vorzulegen.

WICHTIG:
Trauerfeiern im privaten Kreis gelten als Veranstaltungen nach § 5 der 8. BayIfSMV. Diese sind nach § 5 Satz 1 der 8. BayIfSMV grundsätzlich untersagt. Für Ausnahmegenehmigungen ist § 5 Satz 2 der 8. BayIfSMV zu beachten. Zulässig ist eine Zusammenkunft des in § 3 Abs. 1 der 8. BayIfSMV genannten Personenkreises im öffentlichen Raum oder in privat genutzten Räumen.
Das heißt beispielsweise, dass den sog. Leichenschmaus nur Mitglieder aus höchstens zwei Hausständen mit insgesamt maximal zehn Personen begehen dürfen (auch in privat genutzen Räumen).

In jedem Fall sind aus infektionsschutzrechtlichen Gründen die folgenden Maßgaben zu beachten:

  • Eine Bekanntmachung des Bestattungstermins in der Presse oder in sonstiger Weise (z. B. Aushang, Pfarrbrief) hat zu unterbleiben.
  • Mikrofone sind lediglich von einer Person zu benutzen und anschließend zu desinfizieren.
  • Erdwurf und Weihwassergaben am offenen Grab sowie am aufgebahrten Sarg sind möglichst nur von einer Person (i. d. R. vom Pfarrer) durchzuführen; bei einer Nutzung der berührten Gegenstände durch eine weitere Person ist eine Desinfektion (Wischdesinfektion) durchzuführen. Dies ließe sich in der Praxis kaum bis gar nicht umsetzen. Es wird daher geraten, von Erdwurf- und Weihwassergaben abzusehen.
  • Die Türen zu Friedhof, Leichenhaus und Trauerhalle sollen während der gesamten Beerdigung geöffnet bleiben, um ein Anfassen der Türen durch die Trauernden zu vermeiden.
  • Soweit die Möglichkeit besteht, ist ein Handdesinfektionsmittelspender sichtbar aufzustellen.
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Die Information der Bestattungsteilnehmer hat auf eine Art und Weise zu erfolgen, dass die Höchstteilnehmerzahl nicht überschritten wird. Das Hausrecht geht vor; überzählige Teilnehmer sind abzuweisen. Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass sich die Zahl der Gottesdienstbesucher und die Zahl der Bestattungsteilnehmer unterscheiden kann. Wir bitten Sie dabei zu bedenken, dass die Angehörigen dann zu entscheiden hätten, welche überzähligen Teilnehmer bei einer Bestattung aufgrund obenstehender Regelung abzuweisen seien. Es wird daher geraten, nur so viele Teilnehmer zu laden, dass weder bei Gottesdienst noch bei Bestattung Teilnehmer abgewiesen werden müssen.

Wir bitten um Ihr Verständnis.